Das Feedback ist ein wichtiger Bestandteil zur Entwicklung einzelner Teammitglieder und letztlich auch des gesamten Teams. Durch Rückmeldungen erhält man konstruktive Kritik aus einer anderen Perspektive. Vier Augen sehen immer mehr als zwei, somit ist das Feedback unerlässlich für jedes Teammitglied. Damit das Feedback auch seinen erwünschten Effekt erzielt und nicht in einem Konflikt endet, bedarf es einige Regeln für den Sender und den Empfänger, welche in unseren Teamtrainings einen festen Bestandteil haben.

Als Feedback-Geber ist es nicht immer einfach den richtigen Grad zwischen hilfreichem Feedback und demotivierender Kritik zu treffen. Daher sollte man als Sender folgende Regeln im Hinterkopf behalten.

Der Sender soll…

  • Ich-Botschaften verwenden
    • : „Ich glaube, dass dieser Punkt in deinem Projekt noch weiter ausgereift werden muss.“
  • nur erwünschtes Feedback geben
  • direkt nach der Beobachtung eine Rückmeldung geben
  • nur beschreiben und nicht bewerten
  • zu Kritikpunkten Lösungs-/Verbesserungsvorschläge liefern
  • auch positive Punkte einbringen, v.a. das Feedback mit einem positiven Punkt beenden (erhält die Motivation aufrecht)

Auch für den Empfänger gibt es wichtige Regeln, die er beachten sollte, um Konflikte oder Missverständnisse zu verhindern.

Der Empfänger soll…

  • aktiv zuhören (Augenkontakt halten, nachfragen, …)
  • angeben, ob und über welches Verhalten er Feedback haben möchte
  • offen für Kritikpunkte sein (nicht diskutieren, argumentieren, sich rechtfertigen)
  • Feedback zum Feedback geben (war es hilfreich, (de)motivierend, verletzend, … ?)

Ein richtig angewandtes Feedback stärkt die Kommunikation, vor allem den Zusammenhalt im Team und trägt zu einer positiven Entwicklung des Teams bei. Die Teammitglieder sprechen offener miteinander über Probleme, geben sich gegenseitig Tipps und lernen voneinander.

Trauen Sie sich Feedback zu fordern sowie Feedback zu geben!